Unternehmen

Unsere Geschichte

Seit 1950 – vom Zufall zur Weltmarktführerschaft in der Kerzenmaschinen-Technik.

Kontakt aufnehmen

Ein Zufall stand Pate …

Ursprünglich Turbinenkonstrukteur bei Junkers in Dessau, zog es Alfred Herrhammer 1948 zurück in seine Heimat Winterhausen, wo er Haushaltsgeräte und Werkzeugmaschinen aller Art reparierte. In einer vom Pioniergeist geprägten Zeit erhielt er 1950 von der Firma Wachs Schenk aus Würzburg den Auftrag, eine kriegsbeschädigte Kerzenmaschine zu reparieren.

Statt einer Reparatur entwickelte er eine neue halbautomatische Maschine zum Kerzenkopf-Fräsen. Am 10. Oktober 1950 wurde die erste Herrhammer Kerzenmaschine ausgeliefert. In der Folge entstand – maßgeblich forciert durch Sohn Peter Herrhammer nach dessen Eintritt 1972 – ein breites Spektrum an Bearbeitungsmaschinen.

Heute ist das in dritter Generation geführte Familienunternehmen Marktführer in der Automation und weltgrößter Anbieter im Bereich Maschinen zur Kerzenherstellung – und bildet als Ausbildungsbetrieb Mechatroniker und technische Produktdesigner selbst aus. Dank eines umfangreichen Archivs aus Bauplänen und dem Erfahrungsschatz langjähriger Mitarbeiter sind bis heute Wartung und Ersatzteil-Lieferung für alle jemals gebauten Herrhammer-Maschinen möglich. Generationsübergreifend in jeder Beziehung.

Kürschner Historie

Über 100 Jahre Maschinenbau

1921

Walter Kürschner gründet in Helmond (NL) die Maschinenfabrik Kürschner und Söhne – zunächst Flechtmaschinen für Dochte und Schnürsenkel.

1930

Die erste Kerzengießmaschine wird gebaut.

1947

Walter Kürschner und Sohn Hans verlagern den Firmensitz nach Kaldenkirchen.

1951

Bezug des neuen Standorts an der Poststraße.

1954

Gründung der Westdeutschen Dochtfabrik, komplett mit Kürschner-Flechtmaschinen ausgerüstet.

1965

Ausbau der Marktführerposition; die ersten großen Kerzen-Rundlaufmaschinen werden ausgeliefert.

1966/67

Kerzenfräsen und -sägen, Tauch- und Lackiermaschinen gehen in Produktion.

1970

Mechanische und hydraulische Pressen, Kerzenzug- und Strangpressen; Export bereits in 120 Länder.

1971

Neue große Fertigungshalle; Boom durch Paraffin-Pulversprühanlagen und Pressen für große Stumpenkerzen.

1973

Werner Gross wird zum Geschäftsführer bestellt.

1974

Elmar Terstappen wird neuer Firmeninhaber.

1976

Gründung der Tochterfirma NIKO – Edelstahl-Spezialmaschinen für die Lebensmittelbranche.

1993

Die 11.000ste Kerzenmaschine wird hergestellt.

2003

Stephan Zeller wird Geschäftsführer; neue Verwaltungs- und Fertigungsgebäude an der Venloer Straße.

2005

Übernahme durch Herrhammer; die Verkaufsabteilungen werden zusammengelegt. Arie Munne wird Geschäftsführer.

2012

Standortverlegung von Kaldenkirchen nach Dülken mit Fokus auf Service; Geschäftsführung durch Peter Herrhammer.